Eine reiche Kräuterernte lässt sich selten auf einmal verbrauchen. Durch schonendes Trocknen bleiben Geschmack und ätherische Öle weitgehend erhalten, sodass Sie auch im Winter aromatisch würzen können.
Der richtige Erntezeitpunkt
Schneiden Sie die Kräuter an einem trockenen Vormittag, sobald der Tau verdunstet ist, aber bevor die Mittagssonne die Öle verdampfen lässt. Kurz vor der Blüte ist der Aromagehalt am höchsten. Waschen Sie die Triebe möglichst nicht, sondern schütteln Sie nur Erde und Insekten ab.
Langsam und im Dunkeln
Binden Sie die Stängel zu kleinen, lockeren Sträußen und hängen Sie diese kopfüber an einem luftigen, schattigen Ort auf. Direkte Sonne bleicht die Blätter aus und zerstört das Aroma. Robuste Kräuter wie Thymian, Rosmarin und Oregano eignen sich besonders gut.
Saftige Kräuter brauchen Tempo
Blattreiche Arten wie Basilikum oder Schnittlauch enthalten viel Wasser und schimmeln beim langsamen Lufttrocknen leicht. Hier ist das Dörrgerät bei niedriger Temperatur oder das Einfrieren die bessere Wahl.
- An einem trockenen Vormittag ernten
- Schattig und luftig aufhängen
- Erst nach vollständigem Trocknen lagern
- In dunklen Gläsern aufbewahren
Die Kräuter sind fertig, wenn die Blätter beim Zerreiben rascheln und zerbröseln. Füllen Sie sie möglichst als ganze Blätter in luftdichte Gläser und mahlen Sie sie erst beim Kochen. So bleibt das Aroma deutlich länger erhalten als bei gekauften Pulvern.