Kräuter haltbar machen: Vier bewährte Methoden im Vergleich

Frische Kräuter sind ein Genuss – doch die Saison ist begrenzt. Mit den richtigen Methoden konservieren Sie das Aroma Ihrer Ernte und genießen es das ganze Jahr über. Wir stellen die vier beliebtesten Verfahren vor.

Trocknen

Das Trocknen ist die klassische Methode für robuste Kräuter wie Thymian, Oregano und Rosmarin. Binden Sie kleine Sträuße und hängen Sie diese kopfüber an einem luftigen, schattigen Ort auf. Nach ein bis zwei Wochen sind die Kräuter durchgetrocknet und können in dunklen Gläsern aufbewahrt werden.

Einfrieren

Empfindliche Kräuter wie Petersilie, Schnittlauch und Dill behalten ihr Aroma am besten beim Einfrieren. Hacken Sie die Kräuter klein, füllen Sie sie in Eiswürfelformen und gießen Sie etwas Wasser oder Öl darüber. So haben Sie portionsweise frische Würze zur Hand.

In Öl oder Essig einlegen

  • Kräuteröl – Rosmarin oder Thymian in gutes Olivenöl einlegen
  • Kräuteressig – Estragon oder Dill in Weinessig ziehen lassen
  • Aufbewahrung – kühl und dunkel lagern, innerhalb weniger Wochen verbrauchen

Kräutersalz herstellen

Eine besonders haltbare Variante ist das Kräutersalz. Vermengen Sie frisch gehackte Kräuter mit grobem Meersalz im Verhältnis von etwa eins zu zwei und lassen Sie die Mischung trocknen. Das Ergebnis ist eine aromatische Würze, die viele Monate hält und sich auch hervorragend als selbstgemachtes Geschenk eignet.